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Geburt Anzeige

Die Geburt eines Kindes muss der zuständigen Stelle, in deren Zuständigkeitsbereich es geboren wurde, angezeigt werden.
Bei Geburten in Kliniken oder sonstigen Geburtshilfeeinrichtungen wird von diesen die Anzeige vorgenommen.

Für die Anzeige einer Hausgeburt gelten weitere Bestimmungen.

Welche Fristen muss ich beachten? »

Die Geburt eines Kindes ist binnen einer Woche der zuständigen Stelle anzuzeigen.

Bei der Berechnung der Anzeigefrist ist der Tag der Geburt nicht mitzurechnen.

Ist ein Kind totgeboren oder in der Geburt verstorben, so muss die Anzeige spätestens am dritten auf die Geburt folgenden Werktag erstattet werden.

Anmeldung einer Geburt »

Anmeldung einer Geburt


Informationen zur Anzeige einer Geburt

Zuständig ist das Standesamt des Ortes, in dem das Kind geboren ist. Bei einer Geburt in Leer also das Standesamt Leer.
Die Geburt muss innerhalb einer Woche beim Standesamt angezeigt werden.

Anzeigepflichtig sind (in folgender Reihenfolge):

  1. der Vater, wenn er Mitinhaber der elterlichen Sorge ist
  2. die Hebamme
  3. der Arzt
  4. jede andere Person, die von der Geburt unterrichtet ist,
  5. die Mutter, sobald sie zu der Anzeige imstande ist.

Bei Geburten im Klinikum Leer und im Borromäus-Hospital erfolgt die Anzeige durch das Krankenhaus.
Die für die Beurkundung der Geburt erforderlichen Unterlagen geben Sie bitte in der Krankenhausverwaltung ab.

Erforderliche Unterlagen:

Bei Kindern, deren Eltern verheiratet sind:

  • bis 31.12.2008 -  Abschrift aus dem Familienbuch
  • ab 01.01.2009 - Eheurkunde und Geburtsurkunden der Eltern
  • Bei Eheschließung im Ausland die Heiratsurkunde
  • Ausweise der Eltern

Kindern, deren Eltern nicht miteinander verheiratet sind:

  • Geburtsurkunde der Mutter

Bei geschiedenen Müttern außerdem eine Eheurkunde der letzten Ehe und das rechtskräftige Scheidungsurteil.

Für den Fall, dass ein Vaterschaftsanerkenntnis bereits abgegeben worden ist:

  • eine beglaubigte Abschrift des Vaterschaftsanerkenntnisses und
  • die Vorlage der Geburtsurkunde des Vaters erforderlich

Für den Fall, dass ein Vaterschaftsanerkenntnis beim Standesamt abgeben werden soll, ist das gemeinsame Vorsprechen beider Eltern erforderlich. Dies muss innerhalb von 10 Tagen nach der Geburt des Kindes erfolgen. Eine vorherige telefonische Absprache wäre empfehlenswert, damit die Beurkundung der Geburt so lange zurückgestellt wird.

Für die persönliche Anzeige der Geburt beim Standesamt bringen Sie bitte folgende Unterlagen zusätzlich mit:

  • Geburtsanzeige des Krankenhauses / der Hebamme
  • Erklärung über die Vornamen und ggf. Familienname des Kindes
  • Ausweis des Anzeigenden (Personalausweis oder Pass)

Aussiedler benötigen zusätzlich zu den für die Beurkundung erforderlichen Unterlagen den Registrierschein, den Vertriebenenausweis, den Personalausweis und ggf. die Bescheinigung über eine Namensänderung.

Urkunden in ausländischer Sprache müssen von einem in Deutschland ansässigen beeidigten Dolmetscher ggf. nach ISO-Norm übersetzt werden. Original und Übersetzung sind vorzulegen.

Ausländische Staatsangehörige müssen ihre Staatsangehörigkeit durch Vorlage eines Reisepasses oder Staatsangehörigkeitsausweises nachweisen.

Sofern der/die Anzeigende, die deutsche Sprache nicht versteht, muss ein Dolmetscher mitgebracht werden. 

Zur Namensführung des Kindes:

Führen deutsche Eltern keinen gemeinsamen Ehenamen und haben sie die gemeinsame Sorge für das Kind, so können sie dem Kind den Namen des Vaters oder der Mutter geben. Hierzu ist die "Erklärung über die Namensführung eines Kindes" auszufüllen (Vordrucke erhalten Sie in den Krankenhäusern). Wird diese Erklärung nicht bereits vor der Beurkundung der Geburt des Kindes abgegeben, aber innerhalb einer Frist von vier Wochen nach der Geburt nachgeholt, so ist die gemeinsame Vorsprache beider Eltern beim Standesamt erforderlich.
Sind bereits nach dem 1.4.1994 geborenen Kinder aus der Ehe vorhanden, so genügt, bei der Anzeige der Geburt für die Familiennamensführung des neugeborenen Kindes, die Vorlage der Geburtsurkunde dieser Kinder.

Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und hat ein Elternteil die alleinige Sorge für das Kind, so erhält das Kind den Namen des sorgeberechtigten Elternteils. Durch Erklärung der allein sorgeberechtigten Mutter kann das Kind mit Zustimmung des Vaters dessen Namen erhalten.

Besitzt mindestens ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit, so sollten Sie sich wegen des Familiennamen des Kindes vorher telefonisch mit dem Standesamt in Verbindung setzen. In jedem Fall ist aber auch die Erklärung über die Namensführung eines Kindes auszufüllen und von beiden Eltern zu unterschreiben.

Ausstellung von Geburtsurkunden bei Neugeborenen

Das Standesamt stellt Ihnen 4 Bescheinigungen gebührenfrei aus, und zwar je eine Urkunde für die Krankenkasse, die Kindergeldkasse, für die Beantragung von Erziehungsgeld sowie für die evtl. kirchliche Taufe.

Zusätzlich stellt das Standesamt noch zwei gebührenpflichtige Urkunden aus = € 15,00.

Weitere Urkunden können Sie in beliebiger Anzahl sofort bestellen oder sich auch später jederzeit beim Standesamt ausstellen lassen.

Die Gebühr für eine Geburtsurkunde beträgt 10,00 € jede weitere gleichzeitig beantragte Urkunde kostet 5,00 €

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