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13.05.2020

Stadt Leer erhält Förderung für Modernisierung der Seeschleuse

Am heutigen Vormittag übergab Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann einen Förderbescheid über eine Summe in Höhe von 1.499.362,07 Euro an Bürgermeisterin Beatrix Kuhl.

Im Beisein der heimischen Abgeordneten Johanne Modder (SPD) und Ulf Thiele (CDU) nahm Frau Kuhl in den Räumlichkeiten des Niedersächsischen Landtages den Zuwendungsbescheid der Investitions- und Förderbank Niedersachen (NBank) entgegen.

Minister Althusmann hob in seiner Ansprache hervor: „Der Ausbau von Infrastrukturen bildet die Grundlage für positive wirtschaftliche Entwicklungen und dient der Sicherung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen.“ Zum Bedauern der Stadt Leer konnte eine Übergabe nicht öffentlich in Leer und zur Wahrung der Corona-Abstandsregelungen lediglich in diesem kleinen Kreis stattfinden.

Das Land Niedersachsen fördert mit dieser Zuwendung 60 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von rund 2,5 Mio Euro und sichert damit den zukunftsfähigen Betrieb der Seeschleuse.

Im August des vergangenen Jahres hat die Stadt Leer als Eigentümerin der Schleuse den Förderantrag bei der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen gestellt. Leider konnte das Vorhaben in der Förderungsperiode des letzten Jahres nicht berücksichtigt werden.

„Umso mehr freut es mich, dass der Antrag in der aktuellen Einplanungsrunde des Ministeriums berücksichtigt wurde und wir nun diesen positiven Bescheid erhalten haben. Ich danke allen an diesem Projekt Beteiligten, dem Wirtschaftsministerium, den Abgeordneten und insbesondere der NBank, für den konstruktiven Kontakt in den vergangenen Monaten“, so Bürgermeisterin Kuhl.

Die Stadtverwaltung hat einen Projektsteuerer eingesetzt und das erforderliche Maßnahmenpaket für dieses wichtige Bauwerk der Stadt durch eine Projektgruppe erarbeiten lassen.

Die Ausführung des Maßnahmenpaketes kann nun durch die Stadtverwaltung in Angriff genommen werden. Zunächst erhalten die Wände der Schleusenkammer eine Vorsatzschalung. Danach werden die Voraussetzungen für eine Dockschleusung in Abhängigkeit von den Außenwasserständen der Leda geschaffen. Schließlich wird eine Grundräumung in Teilbereichen der Fahrrinne des Industriehafens durchgeführt.

Um den Erfordernissen vor Ort und den Bedürfnissen der Schifffahrt gerecht zu werden, ist es für Bürgermeisterin Kuhl wichtig, dass längere Sperrungen der Schleuse möglichst vermieden werden. Sie kündigte weitere Informationen für die Anrainer des Hafens nach der Erarbeitung des Bauablaufplanes an. Die Art und Weise dieser Information wird in Abhängigkeit von der Pandemie geplant. Die Baumaßnahmen starten noch in diesem Jahr und werden im kommenden Jahr abgeschlossen.