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05.06.2019

Kosten für Fassadensanierung des historischen Rathauses steigen

Die Arbeiten zur Fassadensanierung am historischen Rathaus laufen seit einigen Wochen. In diesem Rahmen werden auch die Steinverzierungen an der Fassade von Steinmetzen überprüft. Dabei wurde an etlichen der Verzierungen festgestellt, dass diese im Laufe der Jahre brüchig geworden sind und teilweise abgetragen und neu aufgebaut werden müssen.

Bürgermeisterin Kuhl und die Leiterin des Fachdienstes Energie- und Gebäudemanagement, Frau Wienekamp, haben sich einen unmittelbaren Eindruck von den Schäden gemacht und mit den Fachleuten das Gespräch gesucht. Bürgermeisterin Kuhl: „Von dem Umfang der Schäden sind wir doch sehr überrascht. Die Kosten für die Sanierung sind in dem jetzt zu erwartenden Umfang nicht eingeplant, so dass diese wohl erheblich aufgestockt werden müssen.“

Die Schäden waren erst durch intensive Prüfung der Bausubstanz offensichtlich geworden. Insbesondere die Schmuckelemente aus sogenanntem Weiberntuff weisen nach einer genauen Materialuntersuchung mittels Abklopfen erhebliche Schäden auf. Eine daraus resultierende Schadenskartierung wird Aufschluss über das gesamte Ausmaß bringen.

„Der Sicherheitsaspekt ist jetzt vorrangig zu betrachten, zumal herabstürzende Teile der Sandsteinkonstruktionen Passanten oder Besucher des Rathauses verletzen könnten. Die Ausführung der Arbeiten duldet daher keinen Aufschub“, so Kuhl weiter.